KI Masterclass: Die 5 Fragen, die du noch nicht stellst, wenn Du Angebote mit KI schreibst

2 min Lesezeit
18.03.2026 19:10:06

 

1️⃣ Einstieg: Das reale Problem

Du sagst:

„KI wird meine Angebote schreiben.“

Klingt effizient. Klingt nach Automatisierung. Klingt nach Fortschritt.

Und trotzdem passiert in der Praxis oft Folgendes:

  • Die Ergebnisse sind generisch
  • Die Angebote treffen nicht den Kunden
  • Der Vertrieb nutzt sie nicht wirklich
  • Oder du bist ständig am Nachbessern

Warum?

Weil du der KI nicht die richtigen Fragen stellst.


2️⃣ Warum das Problem bleibt

Die meisten gehen so vor:

  • Tool öffnen (ChatGPT, Gemini, Claude)
  • Prompt eingeben: „Schreibe mir ein Angebot für XYZ“
  • Ergebnis bewerten → enttäuscht sein

Das Problem ist nicht das Tool.

Das Problem ist der fehlende Denkprozess davor.

Typische Fehler:

  • ❌ Kein klares Ziel
  • ❌ Keine Differenzierung
  • ❌ Kein Verständnis der Angebotslogik
  • ❌ Keine iterative Fragetechnik

KI ist kein „Texter“.

KI ist ein Denkverstärker – wenn du richtig fragst.


3️⃣ Die konkrete Lösung: Die 5-Fragen-Technik

Bevor du KI nutzt, stell dir (oder der KI) diese 5 Fragen:

1. Was ist das eigentliche Ziel dieses Angebots?

→ Abschluss? Qualifizierung? Positionierung?

2. Für wen ist dieses Angebot wirklich?

→ Branche, Rolle, Schmerz, Reifegrad

3. Warum sollte sich der Kunde JETZT entscheiden?

→ Dringlichkeit, Risiko, Opportunität

4. Was unterscheidet dieses Angebot von Alternativen?

→ USP, Methodik, Ergebnisversprechen

5. Was fehlt noch, um das Angebot unwiderstehlich zu machen?

→ Einwände, Vertrauen, Klarheit

👉 Diese letzte Frage ist der Gamechanger:

„Welche 5 Fragen habe ich noch nicht gestellt, die wichtig wären?“


4️⃣ Praxisbeispiel: Einsatz mit 3 KI-Systemen

Ausgangssituation:

Ein Beratungsunternehmen will Angebote automatisieren.


🔵 ChatGPT – strukturiert & iterativ

Prozess:

  1. Prompt: „KI wird meine Angebote schreiben“
  2. Nachfrage: „Welche 5 Fragen fehlen mir?“
  3. ChatGPT liefert strukturierte Reflexion
  4. Iteration: Du gehst tiefer in einzelne Punkte

Stärke:

  • Sehr gut für Schritt-für-Schritt-Denken
  • Baut logisch aufeinander auf
  • Ideal für Frameworks

Ergebnis:

Ein klares Angebotsgerüst + verbesserte Prompt-Struktur


🔴 Google Gemini – kontextstark & breit

Prozess:

  1. Gleicher Startprompt
  2. Ergänzung: „Denke unternehmerisch und marktorientiert“
  3. Gemini erweitert Perspektive:
    • Markt
    • Wettbewerb
    • Positionierung

Stärke:

  • Gute Kontextanreicherung
  • Denkt stärker in „Big Picture“

Schwäche:

  • Teilweise weniger präzise in der Umsetzung

Ergebnis:

Mehr strategische Tiefe, aber weniger konkrete Angebotsstruktur


🟣 Anthropic Claude – tief & reflektiert

Prozess:

  1. Prompt: „KI soll meine Angebote schreiben“
  2. Follow-up: „Welche Denkfehler mache ich?“
  3. Claude geht stark in:
    • Annahmen
    • blinde Flecken
    • Kundenperspektive

Stärke:

  • Extrem gut bei kritischem Denken
  • Deckt versteckte Probleme auf

Ergebnis:

Ein deutlich besseres Verständnis:

→ Warum Angebote oft scheitern


🔁 Der entscheidende Unterschied

Tool

Rolle im Prozess

ChatGPT

Struktur & Umsetzung

Gemini

Kontext & Marktperspektive

Claude

Reflexion & Tiefenanalyse

 

👉 Die beste Lösung ist nicht „das beste Tool“

👉 Die beste Lösung ist der richtige Einsatz aller drei Denkweisen


5️⃣ Sofort umsetzbare Schritte

So setzt du die 5-Fragen-Technik direkt um:

  1. Starte mit deinem Use Case
    • „Ich möchte ein Angebot durch oder mit KI schreiben lassen“
  2. Nutze diese Masterfrage:
    • „Welche 5 Fragen habe ich noch nicht gestellt, die entscheidend wären?“
  3. Gehe in Iteration (wichtig!)
    • Frage jede Antwort erneut:
    • „Was fehlt noch?“
    • „Was ist zu oberflächlich?“
  4. Baue dir einen Angebots-Prompt
    • Ziel
    • Zielgruppe
    • Differenzierung
    • Struktur
  5. Teste mit mehreren Systemen
    • ChatGPT → Struktur
    • Claude → Tiefe
    • Gemini → Kontext

6️⃣ Strategische Einordnung

Wenn du diese Technik nicht nutzt:

  • bleibst du im Prompt-Raten-Modus
  • bekommst du mittelmäßige Ergebnisse
  • nutzt du KI wie ein Tool – nicht wie einen Vorteil

Wenn du sie nutzt:

  • entwickelst du bessere Denkprozesse
  • standardisierst Qualität
  • baust echte Wettbewerbsvorteile auf

👉 Der Unterschied liegt nicht in der KI.

👉 Der Unterschied liegt in deinen Fragen.


🚀 Nächster Schritt

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