KI ist kein Spielzeug mehr – jetzt wird’s ernst
Ein einziger Tweet brachte kürzlich die Kreativwelt ins Wanken: Das weltberühmte Studio Ghibli – bekannt für Meisterwerke wie Chihiros Reise ins Zauberland – verschickt angeblich Abmahnungen. Ziel: Eine neue App namens Gib, die Fotos in animierte Bilder im typischen Ghibli-Stil verwandelt.
Die Vorwürfe? Stilklau, Markenrechtsverletzung, Urheberrechtsbruch.
Und Ghibli droht mit dem ganz großen Geschütz: Schadensersatzforderungen, App-Store-Rauswurf und rechtliche Konsequenzen.
Das Netz explodierte. Empörung, Verteidigung, Diskussionen – alles gleichzeitig.
Plot Twist: Es war ein PR-Stunt – aber ein genialer
Kurz nach dem viralen Hype folgte die Auflösung: Kein echter Brief. Kein echtes Verfahren.
Was aussieht wie der Start eines Rechtsstreits, war in Wahrheit ein geplanter PR-Coup von gib studio gemeinsam mit dem Creator @tj_littlejohn auf X.
Das Ziel? Aufmerksamkeit. Kontroverse. Und eine tiefere Frage, die die Tech-Welt derzeit beschäftigt: Wem gehört ein Stil?
Das eigentliche Thema: Wem gehört ein Stil?
Der Ghibli-Stil ist einzigartig – keine Frage. Aber kann man einen Stil überhaupt schützen?
Was ist noch kreative Hommage, was schon geistiger Diebstahl? Diese Frage wird durch KI radikal verschärft. Tools, die binnen Sekunden jeden künstlerischen Ausdruck nachahmen können, stellen die Grundlagen unserer Kreativwirtschaft infrage.
Einige juristische Stimmen sprechen bereits von IP-Revolution, andere von Wildwest in der KI-Zeit.
Warum wir diese Debatte JETZT führen müssen
Noch war es nur ein PR-Stunt. Doch die nächsten Schreiben – die echten – werden kommen. Ganz sicher.
Viele Unternehmen sind schlicht nicht vorbereitet.
Oft wissen Mitarbeitende gar nicht, was erlaubt ist – und was nicht. Der Schaden entsteht nicht aus böser Absicht, sondern aus Unwissenheit. Ein paar Beispiele:
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KI-Tools speichern ungefiltert vertrauliche Kundendaten.
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Mitarbeitende laden Firmendokumente auf Chatbots hoch.
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Automatisierte Prozesse laufen über nicht zertifizierte KI-Plattformen.
All das kann nicht nur teuer, sondern auch rufschädigend sein.
Die große Frage: Wie bildet man sein Team jetzt richtig weiter?
Muss jetzt wirklich jeder stundenlang Tutorials auf YouTube schauen? Oder eine zertifizierte KI-Manager-Ausbildung machen?
Nein.
Es geht nicht um Expertenwissen. Es geht um Grundlagen, die jeder Mitarbeitende beherrschen sollte, der beruflich mit Daten, digitalen Tools oder Kundenkontakt zu tun hat.
Die EU hat mit dem AI Act bereits vorgelegt: Unternehmen sind verpflichtet, Mitarbeitende im Umgang mit KI-Systemen zu schulen – und das umfasst schon Tools wie Microsoft Copilot in Outlook oder Teams.

Die Lösung: gezielte Schulung statt KI-Angst
Wer vorbereitet ist, hat nichts zu befürchten – und kann KI sogar zu seinem Vorteil nutzen.
Online-Plattformen wie bloo.school bieten fundierte Grundlagen-Schulungen für Unternehmen und ihre Teams. Schnell, verständlich, praxisnah.
So werden aus Risiken echte Chancen.
Dein Call-to-Action: Ist Dein Team schon bereit?
Frag dich selbst:
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Welche deiner Mitarbeitenden haben direkten oder indirekten Kontakt mit KI-Systemen?
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Sind sie geschult im Umgang mit Datenschutz, Copyright und Systemeinsatz?
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Nutzt ihr KI verantwortungsvoll – oder einfach drauflos?
Wenn du zögerst zu antworten, ist es dringend Zeit zu handeln.
Denn während du noch prüfst, nutzt der Wettbewerb KI längst strategisch – zur Automatisierung, Kundenbindung und Marktanteilsgewinnung.
Sei nicht die Schnecke, sondern die Rakete, die an allen vorbeizieht.