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„Mit gutem Beispiel vorangehen“: Die Eigenschaften eines kollaborativen Managers

Lars-Thorsten Sudmann
28.02.2020 16:14:47

Führungskräfte tragen mehr Verantwortung, müssen regelmäßig Entscheidungen treffen und diese auch gegenüber der Chefetage verteidigen können. Manager, die delegieren können, schaffen Strukturen, die im Notfall auch ohne sie funktionieren. Wenn sie sich dann noch als Teil des Teams begreifen und nicht zu schade sind, selbst mitanzupacken, sorgen sie in der Regel zusätzlich für eine gut funktionierende Teamchemie.

Viele Unternehmen werben heutzutage mit kurzen Entscheidungswegen und flachen Hierarchien. Doch wie sehen sie in der Praxis aus? Wie viel Mitspracherecht hat ein Mitarbeiter, der noch nicht so lange dabei ist?

Die Zeiten, in denen Führungskräfte klar vorgegeben haben, was zu tun ist, gehören der Vergangenheit an. Junge Firmen, vor allem Start-Ups, legen Wert darauf, dass sich die Mitarbeiter auf Augenhöhe begegnen. Doch ganz auf Führungskräfte kann man dennoch nicht verzichten. Denn es muss immer jemanden geben, der Entscheidungen trifft und kommuniziert.

Jede Aufgabe hat das Potenzial einer Teamarbeit

Bei einem kollaborativen Manager machen der Weg zur Entscheidungsfindung und die Arbeitskultur den Unterschied aus. Er ist von Anfang an beteiligt und in einem hohen Maße über die einzelnen Etappen eines Projektes informiert. Er bearbeitet bestenfalls selbst einen Teilaspekt des Projektes. „Für einen kollaborativen Leiter hat jede Aufgabe das Potenzial zur Teamarbeit“, fasst ein Blog-Beitrag von „honestly.de“ treffend zusammen.

Kollaboratives Arbeiten macht vor allem dann Sinn, wenn Projekte mit mehreren Teams innerhalb eines Unternehmens oder einer Abteilung, komplexe Projekte wie Produktentwicklungsprojekte oder Vorhaben mit externen Beteiligten anstehen.

„Jeder verantwortet seinen Projektumfang und damit seine Teilplanung, die Teil eines vernetzten Gesamtplans ist. Dies schafft eine transparente Arbeitsumgebung, in der Projektmitglieder ihre Fachkompetenz optimal auch hinsichtlich der Beherrschung der Projektabläufe einsetzen können“, ist in einem White Paper zu kollaborativem Projektmanagement zu lesen.

Auftretende Änderungen oder Verzögerungen werden demnach von den betroffenen Projektbeteiligten direkt geklärt und in den jeweiligen Planungen angepasst. Nur wenn eine Klärung „vor Ort“ nicht möglich sei, würden nächsthöhere Projektinstanzen einbezogen.

Beziehungen, Vertrauen, Kontrollverzicht

Der Manager setzt, anders als in früheren Generationen, nicht voraus, dass seine Mitarbeiter ihm treu ergeben sind und sofort „funktionieren“. Er legt Wert darauf, zwischenmenschliche Beziehungen aufzubauen; nicht nur zwischen sich und den Mitarbeitern, sondern auch zwischen den Mitarbeitern untereinander. Selbiges gilt für den Punkt Vertrauen. „Durch offene Kommunikation, Informationsaustausch, Freundschaften und Zusammenarbeit lernen die Mitarbeiter, einander zu vertrauen und das Vertrauen, das sie von den anderen bekommen, in gleicher Weise zurückzugeben“, schreibt „honestly“.

Ein guter Teamleiter weiß zudem, dass weder er noch andere jemals die völlige und dauerhafte Kontrolle über eine Situation haben. Er versucht, seine Teams zu inspirieren, gute Leistungen zu erbringen, anstatt sie mit harter Hand zu kontrollieren. Auf diese Weise schafft eine kollaborative Führungskraft eine Atmosphäre, die es den Teammitgliedern leicht macht, mit Selbstvertrauen zu agieren.

Praktische Tools bieten nützliche Hilfe

Die Eigenschaften einer guten, kollaborativen Führungskraft sind das eine, praktische Tools für kollaboratives Projektmanagement das andere. Wenn mehrere Abteilungen eines Unternehmens zusammenarbeiten, stellt dies auch eine logistische Herausforderung dar, die einer Lösung bedarf.

„Es kann extrem frustrierend und zeitaufwendig sein, wenn man zahllose E-Mails nach den neusten Dateiversionen durchwühlen […] muss. Über ein Tool zu verfügen, dass es ermöglicht, die neusten Dateiversionen, Kommentare, Projektanforderungen, Ziele und Deadlines an einem einzigen Ort zu speichern, macht die allseits gefürchteten "Such-Aktionen" überflüssig […]“, ist dem Blog „wrike.com“ zu entnehmen. Kritisch werden dort auch endlose und sich ständig wiederholende Meetings betrachtet.

Ein erfolgreicher Manager mit einem kollaborativen Ansatz ist also gut damit beraten, nicht nur auf flache Hierarchien zu achten, sondern zusätzlich sich selbst, sein Team und seine Arbeit anders zu organisieren.

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