Hier finden Sie einen Überblick über das Dokument in einem Blogbeitrag, der den dringenden Ton von Matt Shumers Update vom Februar 2026 wiedergibt.
Von Matt Shumer (Zusammenfassung)
Denken Sie an den Februar 2020 zurück. Die meisten von uns ignorierten die ersten Warnungen vor einem sich in Übersee ausbreitenden Virus, bis sich im Laufe von drei Wochen die ganze Welt veränderte. Heute, im Februar 2026, befinden wir uns in der "Das scheint übertrieben"-Phase von etwas, das viel größer ist als COVID. Aber dieses Mal ist der Umbruch nicht biologisch, sondern digital.
Jahrelang haben wir KI als hilfreichen Assistenten betrachtet. Sie verfasste E-Mails, fasste Texte zusammen und schrieb einfachen Code. Doch am 5. Februar 2026, mit der Veröffentlichung des GPT-5.3 Codex von OpenAI und des Opus 4.6 von Anthropic, steigt uns das Wasser über den Kopf. Die Ära der KI als Werkzeug ist vorbei. Die Ära der KI als autonome Arbeitskraft hat begonnen.
Die erschreckendste und zugleich aufregendste Veränderung ist, dass der Mensch nicht mehr für die technische Umsetzung seiner eigenen Ideen gebraucht wird. Heute hilft man der KI nicht mehr beim Schreiben von Code, sondern man beschreibt ein Produkt, geht für vier Stunden weg und kehrt mit einer fertigen Anwendung zurück. Die KI schreibt nicht nur den Code - sie öffnet die Anwendung, klickt sich durch die Oberfläche, testet sie, findet Fehler und behebt sie, bis das Produkt ihren eigenen internen Qualitätsstandards entspricht.
Dabei geht es nicht nur um Geschwindigkeit. Die neuen Modelle verfügen über etwas, das dem Urteilsvermögen und dem Geschmackgefährlich nahe kommt - einintuitives Gespür für die "richtige" Entscheidung, von dem wir früher glaubten, es sei nur dem Menschen eigen.
Warum geschieht dies so schnell? Weil sich der Kreislauf geschlossen hat. Die neuesten Modelle haben sich selbst entwickelt. Der GPT-5.3 Codex wurde verwendet, um seine eigene Ausbildung zu debuggen und seinen eigenen Einsatz zu verwalten.
Wir sind in eine "Intelligenzexplosion" eingetreten, bei der jede KI-Generation dazu beiträgt, die nächste, intelligentere Generation zu entwickeln, wodurch sich der jahrelange Fortschritt auf wenige Monate komprimiert. Aus diesem Grund ist die Zeitspanne für einen massiven Umbruch - die Abschaffung von 50 % der Angestelltenjobs auf Einstiegsebene - auf ein bis fünf Jahre geschrumpft.
Wenn Ihre Arbeit am Bildschirm stattfindet - Lesen, Schreiben, Analysieren oder Entscheiden -, dann wird die KI wesentliche Teile davon übernehmen.
Es gibt keinen "sicheren" Angestelltenberuf, in den man sich zurückziehen könnte, denn KI ist ein allgemeiner Ersatz für kognitive Arbeit.
Das Fenster zur Anpassung schließt sich, aber es ist noch offen.
Die Zukunft kommt nicht "eines Tages". Sie ist diese Woche eingetroffen. Die einzige Frage ist jetzt, ob Sie zusehen wollen, wie das Wasser steigt, oder ob Sie lernen wollen, zu schwimmen.
Den Originalbeitrag finden Sie auf https://shumer.dev/something-big-is-happening.